Styroporkerne des Flügels

ASW-28-18 E

Die Kerne für den Innenflügel sind geschnitten. Der Flächeninhalt des Innenflügels beträgt beachtliche 1,98 qm! Der Gesamtflächeninhalt der 18-m-Version beträgt schlussendlich 2,97 qm. Als Styropordicke wurde 80 mm gewählt, damit bleibt oben und unten noch genügend Stabilität der Negativschale. Wie seit Langem bewährt wurde "Vollform-Exporit" verwendet. Dieses Material ist leicht, dicht geschäumt und enthält keine Recycle-Partikel, die den Schneidedraht blockieren könnten.

Die Kerne sind auf der Werkbank exakt ausgerichtet, die Nut für den Holm ist ausgeschnitten. Somit ist die exakte Pfeilung des Flügels gewährleistet.

An der Nasenleiste wird hier erstmals ein neues Verfahren ausprobiert. Die Nasenleiste des Styroporkernes ist mit einem 5 cm breiten Kohlefaser-Streifen belegt. Das nachträgliche Anbringen einer separaten Nasenleiste entfällt damit.

Häufig wird der Nasenbereich auch mit einem Rovingstrang belegt, hier ist mir allerdings der Schleifaufwand zu groß und die Profiltreue viel zu ungenau.
Der Dickenausgleich zwischen Beplankung und dem Abschliff auf das Kohlefasergewebe wurde bereits beim Schneiden dieses Styroporkernes berücksichtigt. Somit erhält man eine sehr exakte Profilierung, eine schlagfeste Nasenleiste und der Schleifaufwand wird stark reduziert.

Das Kohlefasergewebe ist auf der oberen Beplankung aufgebracht und wird mit dem Styroporkern verklebt. Der Pressvorgang erfolgt im Unterdruck-Verfahren. Derjenige Teil des Kernes, an dessen Position später der Holm eingelegt wird, ist mit Folie ummantelt und kann damit wieder leicht entfernt werden. Ebenso wird verfahren in dem Bereich in dem der Torsionssteg und das Balsa für den Querruder-Abschluss eingelegt wird

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